Geschichte

Damals in Betzdorf

Betzdorf

An Alter ist die Stadt Betzdorf ein Benjamin, an Einwohnern aber die größte Gemeinde im Kreis Altenkirchen. Die Eisenbahn hat sie im wahrsten Sinne des Wortes "groß gemacht". Sie verwandelte das noch vor etwa 150 Jahren unbedeutende Betzdorf in eine Drehscheibe des Verkehrs.

Die Einwohnerstatistik verrät das besonders anschaulich. 1840 zählze Betzdorf ganze 450 Einwohner! Aber 1865 wohnten schon 2644 und 1919 fast 8000 Bürger am Zusammenfluss von Heller und Sieg. Inzwischen sind es über 11000 Einwohner geworden.

Viele Wege führen in die "Metropole" des sogenannten Oberkreises: Über die Eisenbahn von Gießen/Haiger/Herdorf, Köln/Troisdorf, Siegen, Olpe/Kirchen sowie von Daaden. Über die Straße ist Betzdorf ebenso gut erreichbar, beispielsweise über die B 62 und die in der Planung befindlichen Autobahnzubringer der "Sauerlandlinie" (Dortmund-Siegen-Gießen).

Wo viele Verkehrswege einmünden, da gibt es gewöhnlich eine Vielzahl überörtlicher Institutionen, an Gewerbe und Industrie. Betzdorf bestätigt da nicht die Regel der Ausnahme. So ist die Stadt Sitz des neuen Amtsgerichts Betzdorf, der Kreishandwerkerschaft für den Kreis Altenkirchen, der IHK-Bezirksgeschäftsstelle und eines Gendarmerie-Komandos. Industrieerzeugnisse aus Betzdorf sind weltbekannt.

Nicht ohne Grund führt die Stadt die Bezeichnung "Bundesausbauort". Die damit verbundene Förderung hat wesentlich zur Verbesserung der wirtschaftlichen Struktur beigetragen.



August Kamp GmbH

Wissen

Die Stadt Wissen liegt geographisch im nördlichen Teil des Landes Rheinland-Pfalz im Dreieck Köln-Siegen-Koblenz. Neben der Kreisstadt Altenkirchen und Betzdorf ist die Stast gleichzeitig wichtigster zentraler Ort im Nordteil des Westerwaldes. Zu erreichen ist sie über die Autobahn Köln-Frankfurt, Köln-Olpe und die Sauerlandlinie. Das heutige Stadtgebiet umfasst die früheren Gemeinden Wissen, Schönstein, Köttingerhöhe und Elbergrund.

Am 19.04.1969 wurden der Gmeinde Wissen die Stadtrechte verlliehen. Am 19.04.1971 wurde die Stadt Wissen "staatlich anerkannter Luftkurort".

Der erste Hinweis auf den 24.04.1914. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf die bekannte Grenzbeschreibung des Haigerer Kirchspiels aus dem Jahre 1048 zurück.

Bis zur Stilllegung der Eisenerzgrube. (1964) war die Stadt Wissen und Umgebung größtenteils vom Bergbau geprägt. Durch Erweiterung und Neuansiedlung von Industrie- und Handwerksbetrieben konnte die große Zahl der Auspendler wesentlich gesenkt werden

Firmengeschichte

Ludwig Döhne als gelernter Kfz.-Mann, später Meister, war zunächst Verkäufer bei der Firma Walter Knebel und etablierte sich lt. nachstehender Eintragung am 1. Juli 1959 in Schirren, Bismarkstraße, mit einer VW-Werkstatt. Sofort begann er mit dem Neubau einer Werkstatt in der Deubachkurve, die er Ende 1959 beziehen konnte. Sein Sohn Wolfgang, Maschinenbauingenieur zu Hamm/Westf., war Kommanditist. Leider verstarb der Inhaber bereits im Jahr 1966, so dass der Betrieb in die Hände der Partnerfirma August Kamp überging.

Die Firma August Kamp wurde am 01.05.1938 in Simmern/Hunsrück gegründet. Gleichzeitig wurde ein Opel-Händlervertrag übernommen. Durch Kriegseinwirkungen musste der Betrieb aufgegeben werden, die Verlegung erfolgte im April 1947 nach Hamm/Sieg. Dort brannte der Betrieb im Oktober 1947 vollkommen ab. In einem alten Pferdesall wurde neu begonnen und kurz vor der Währungsreform auf das Gelände der früheren Grube"Huth" umgezogen.

Am 31. März 1949 wurde ein VW-Werkstattvertrag übernommen, hinzu kam 1950 der VW-Händlervertrag.

Nebenbei wurde noch in Altenkirchen ein Motoradgeschäft betrieben(BMW, Horex und Victoria). Auf Drängen von VW erfolgte die Aufgabe des Geschäftes am 01.04.1955.

1952 erfolgte die Verlagerung des gesamten Betriebes nach Betzdorf in eine neu gebaute Firmenimmobilie mit Tankstelle, Werkstatt und Büro.

Unsere Marken:

  • Seat
  • Skoda